Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 8 – Autofokus

Autofokusumschaltung

Wenn Du im Urlaub fotografierst, wirst Du in der Regel „scharfe“ Fotos machen wollen. (Lass Dich davon aber nicht versklaven. Manche Bilder sind besser, wenn sie eine mehr oder weniger große Unschärfe aufweisen.)
Egal was für eine Wirkung Du mit der (evtl. auch absichtlich nicht vorhandenen) Schärfe erreichen willst, Du wirst Dich über kurz oder lang mit dem Autofokus beschäftigen müssen.
(Warum der manuelle Fokus in der digitalen Fotowelt oft keine echte Alternative ist, erkläre ich weiter unten.)
Ich möchte jetzt hier zuerst einmal einige der grundlegenden Einstellungen erklären, die man an vielen Kameras wählen kann. Natürlich gibt es bei der großen Zahl verschiedener Kameramodellen viele Sonderfälle , aber es lassen sich doch einige Gemeinsamkeiten feststellen. Weiterlesen

/ 21. Jul 2017

Neue Termine für Fotokurse in September, Oktober, November und Dezember 2017

Langsam wurde es Zeit für neue Termine für meine Anfänger-Fotokurse.
Doch zuerst eine kurze Info zu den Kursen (mehr unter den Links)

Der zweitägige Grundlagen-Fotokurs (mein „Klassiker“) findet seit vielen(!) Jahren an Wochenenden (und manchmal auch unter der Woche) statt und richtet sich in erster Linie an (Wieder-) Einsteiger im Bereich Digitalfotografie.
Dieser Kurs verbindet Fototechnik, Bildgestaltung und ein wenig Bildbearbeitung mit einem Praxisteil auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Und hat mittlerweile viele Nachahmer gefunden. ;-)

Der zweite Kurstyp ist der eintägige Intensiv Fotokurs, der sich ebenfalls in erster Linie an Fotoanfänger richtet. Der Inhalt ist im Großen und Ganzen ähnlich zum zweitägigen Kurs. Nur der Praxisteil ist kürzer und findet in direkter Nähe des Schulungsraums am Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.

Hier die neuen Termine: Weiterlesen

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 6 – welche Belichtungsprogramme

Pfähle am Strand

Welches Belichtungsprogramm soll ich wählen?

Wer interessante Fotos machen möchte, braucht neben dem guten Auge oft zusätzlich ein Quäntchen Fototechnik, auch wenn diese meist nicht ganz so wichtig ist.
Um diese Technik sinnvoll einsetzen zu können, solltest Du ein paar Einstellungen an Deiner Kamera kennenlernen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Einstellungen zur Belichtung.

Viele Einsteiger fotografieren standardmäßig mit der Einstellung auf Vollautomatik (als Symbol wird dafür oft ein grünes Rechteck, eine grüne Kamera oder eine rote Kamera verwendet).
Diese Vollautomatik erhält gelegentlich auch Phantasienamen wie „überlegene Automatik“ oder „intelligente Automatik“.

Das liest sich alles ganz toll und oft sind die Fotos dann auch nicht wirklich schlecht. Aber oft sind sie auch nicht so ganz optimal. Weiterlesen

/ 17. Jul 2017

GPS-Track in Lightroom verwenden und anpassen

Illustration zu GPS-Tracks

Google Maps in Paris (GPS-Tracks)

Die eigenen Bilder mit Hinweisen auf den jeweiligen Aufnahmestandort, das ist klasse.
So kann man dann später auf die Weltkarte schauen und sehen, wo man schon überall fotografiert hat.
Aber von Hand wird das ziemlich arbeitsaufwendig.

Viele Fotografen (egal ob Amateur oder Profi) verwenden zur Bearbeitung ihrer Bilder Lightroom.
Und häufig werden die Bilder damit auch organisiert und archiviert. Stichworte etc. sind sehr hilfreich um Bilder später wiederzufinden. Eine weitere Möglichkeit, Bilder zu suchen und zu finden, sind die GPS-Daten. Diese können mit manchen Kameras schon bei der Aufnahme erfasst und gespeichert werden und beschreiben Weiterlesen

Welches Objektiv verwendest Du?

Beispielbild für ein Objektiv mit einem Bildwinkel von etwa 60 Grad.

Leichtes Weitwinkel, ein ideales Urlaubsobjektiv

Die meisten meiner Kursteilnehmer haben als erstes Objektiv das sogenannte „Kit“ zu ihrer DSLR oder Systemkamera, meist ein 18-55mm Standardzoom.
Es wird ja mehr oder weniger alternativlos mitgeliefert und ist, erst recht, wenn man den geringenPreis berücksichtigt, auch wirklich nicht schlecht.
Außerdem deckt es einen wichtigen Bereich der Brennweiten ab, reicht also gerade zum Anfang erst einmal aus.

Aber es gibt sehr viele andere Objektive mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, Preisen, Größen und Fähigkeiten.
Und irgendwie hat man eine Kamera für Wechselobjektive ja eigentlich auch gekauft, um dann auch Objektive zu wechseln.

Aber was soll man kaufen?
Lieber eine lichtstarke Festbrennweite (welche?) oder ein Telezoom, mit dem man auch entfernteste Details noch formatfüllend ablichten kann?
Oder ein Superweitwinkelzoom für Landschaften?
Oder am besten doch eher ein „Reiseobjektiv“ als „Immerdrauf“?

Die Fragen lassen sich gerade als Fotoneuling nicht so einfach beantworten. Aber anscheinend, so suggerieren es zumindest die Werbung, die Berichte in den Fotozeitungen und das Verhalten vieler Fotografen, braucht man doch „irgendwas“.

Und so ist es klar, dass ich immer mal wieder bei meinen Anfänger-Fotokursen gefragt werde, welches Objektiv man sich denn als nächstes holen sollte.  Weiterlesen

/ 06. Jul 2017

Woran erkennt man Unschärfe durch Verwackeln?

Illustartion zum Thema Verwackeln

Typischer Verwackler, die Verwacklungslinien laufen quasi parallel zur Bewegungsrichtung des Auslösefingers. Es war schon etwas dämmrig und die Belcihtungszeit  war zu lang

Unscharf ist doof!
Zumindest in den meisten Fällen sind unscharfe Fotos unerwünscht und man will sie vermeiden. Aber gerade für einen Fotoanfänger ist es aber oft schwierig, den tatsächlichen Grund für eine Unschärfe zu erkennen.
Online findet man viele hilfsbereite Leute, die aber bei der Suche nach dem Grund für unscharfe Fotos oft mehr oder weniger ziellos raten.
Das bringt Dich dann auch nicht richtig weiter, sondern verwirrt nur zusätzlich. Deshalb will ich Dir hier und in den komenden Beiträgen zeigen, wie Du den Grund für ein unscharfes Foto selber recht gut erkennen kannst.
Beginnen wir mit dem meiner Erfahrung nach häufigsten Grund für Unschärfe, dem Verwackeln.

Ein Foto zu verwackeln, das ist wohl einer der häufigsten Fehler den Fotoeinsteiger machen. Passiert aber durchaus auch erfahren Fotografen das eine oder andere Mal.

Was geschieht beim Verwackeln?

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/ 29. Jun 2017

Neue Termine für Fotokurse im September, Oktober und November 2017

Fuji X100

Mein Klassiker, der zweitägige Grundlagenkurs, findet seit etlichen Jahren an vielen Wochenenden (und manchmal auch unter der Woche) statt und richtet sich in erster Linie an (Wieder-) Einstiger im Bereich Digitalfotografie. Dieser Kurs verbindet Fototechnik, Bildgestaltung und ein wenig Bildbearbeitung mit einem Praxisteil auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein.

Der zweite Kurstyp ist der eintägige Intensivkurs, der sich ebenfalls in erster Linie an Fotoanfänger richtet. Hier ist der Inhalt im Großen und Ganzen gleich, aber der Praxisteil ist deutlich kürzer und findet in direkter Nähe des Schulungsraums am Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.

Zweitägig, Zeche Zollverein
15.07.17/16.07.17 (Sa./So.) (bereits ausgebucht)
22.07.17/23.07.17 (Sa./So.)  (1 Platz wieder frei geworden)
27.07.17/28.07.17 (Do./Fr. ) (bereits ausgebucht)
05.08.17/06.08.17 (Sa./So.) (3 Plätz wieder frei geworden)
19.08.17/20.08.17 (Sa./So.) (bereits ausgebucht)
22.08.17/23.08.17 (Di./Mi. / Sommerferien, Neu!)
16.09.17/17.09.17 (bereits ausgebucht)
23.09.17/24.09.17 (bereits ausgebucht)
14.10.17/15.10.17 (Sa./So. (noch 1 Platz frei)
04.11.17/05.11.17 (Sa./So. / Neu!)
Hier der Link zu Information und Anmeldung

Eintägig
02.07.17 (So. ) (bereits ausgebucht)
13.08.17 (So.) (bereits ausgebucht)
30.09.17 (So. / Neu!)
Hier der Link zu Information und Anmeldung 

Das sind dann jetzt wohl alle verfügbaren Termine bis Mitte November, evtl. findet in den Herbstferien noch ein Kurs unter der Woche statt.

/ 20. Jul 2017

Hilfe, meine Fotos werden zu hell/zu dunkel!

Illustration zum Schalter der Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

Schalter zur Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

oder: Die wichtigste Einstellung, die Du an deinem Fotoapparat kennen solltest!
Gerade Anfänger wissen oft nicht, was sie am Fotoapparat überhaupt selber einstellen sollen und wovon sie (zumindest zu Anfang) besser die Finger lassen sollten.
Die modernen Kameras bieten ja sehr viele Eingriffsmöglichkeiten, da juckt es dann natürlich manchmal schon in den Fingern, etwas auszuprobieren.
Aber wenn man das planlos macht, muss man schon verdammt viel Glück haben, wenn dabei etwas sinnvolles passieren soll.
Auf der anderen Seite wäre es falsch, alles zu schlucken, was die Kamera so macht. Manchmal sind trotz (wegen?) aller Automatiken hilfreiche Eingriffe durch den Fotografen nötig.
Deshalb gebe ich Dir hier im Blog nach und nach einige kurze Tipps und erkläre Dir, was für Dich zu Anfang wirklich wichtig sein könnte.
Eines der größten Problem ist die Belichtung, die die Helligkeit der Bilder beeinflusst. Die Kameras werden in dieser Hinsicht zwar immer aufwändiger mit immer mehr Automatiken. Aber trotzdem gibt es machmal Bilder, deren Helligkeit anders ist als gewünscht, die zu hell oder zu dunkel sind.
Was kann man dann machen?

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/ 13. Apr 2017

Wie hängen Bildkreis, Sensorgröße und Verwackeln zusammen?

(19.02.2017 frisch überarbeitet) Ich habe wieder eine Antwort auf eine Leserfrage in meinem kostenlosen Fotolehrgang im Internet veröffentlicht. Es geht dabei um die unterschiedlichen Objektivtypen, unterschiedlichen Sensorgrößen und ihre Auswirkung auf das Problem des Verwackelns.
Hier eine kurze Zusammenfassung, den Link zur langen Version gibt es am Ende des Textes.

  • Objektive für unterschiedliche Film- oder Sensorformate müssen für den jeweiligen Zweck einen ausreichend großen Bereich, den sogenannten Bildkreis ausleuchten.
  • Je kleiner der jeweilige Sensor, desto kleiner darf der Bildkreis sein.
  • Ist der Bildkreis groß, kann das Objektiv natürlich auch an einer Kamera mit kleineren Sensor verwendet werden (wenn es mechanisch passt).
  • Umgekehrt führt das Objektiv mit kleinerem Bildkreis am großen Sensor dagegen zu Abschattungen an den Bildrändern, das Objketiv vignettiert.
Illustration zum Thema Bildkreis

Das kreisrunde Objektiv erzeugt einen kreisrunden Bildkreis.

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/ 13. Apr 2017

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 7 – Clippinganzeige

Illustration der Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

Clippinganzeige auf dem Kameradisplay

Um das gerade eben gemachte Foto kontrollieren zu können, ist das Display der Kamera unersetzlich. Man kann damit schon ziemlich gut die Bildkomposition, also vor allem den Ausschnitt und die Position der Bildinhalte erkennen. Und auch die Schärfe der Abbildung lässt sich mit etwas Zoomen passabel einschätzen.

Aber es gibt auch Schattenseiten. Die sich im Sonnenlicht zeigen.
Wenn das Display von der Sonne oder einer anderen hellen Lichtquelle beleuchtet wird, kann man die Helligkeit und den Kontrast des Fotos nicht gut erkennen.
Doch zum Glück gibt es oft Hilfsmittel in der Kamera, an erster Stelle hilft hier die “Clippinganzeige”.
Von den Kameraherstellern wird sie in den Bedienungsanleitungen ganz unterschiedlich bezeichnet: „Überbelichtungswarnung„, „Lichter„, „Markieren„, „High Licht und Schatten„, etc., gemeint ist aber immer dasselbe. Weiterlesen

/ 20. Jul 2017

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 5 – Belichtungszeit

Die lange Belichtungszeit verwandelt das Riesenrad in eine Zentrifuge für das Astronautentraining

Für ein „gutes Foto“ ist es wichtig, das das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt (und behält). Ein spannender Bildinhalt, ein interessante Geschichte im Foto helfen dabei.
Man kann ihn aber zum Beispiel auch mit dem Bildaufbau, mit Schärfeverläufen, mit unterschiedlichen Helligkeiten oder Farbgebungen quasi an die Hand nehmen und ihn so durch das Bild führen.
Dabei kann, wie im letzten Tipp zur Urlaubsfotografie geschrieben, die Wahl einer passenden Schärfentiefe helfen. Damit betont man wichtige Bereiche und lässt unwichtige in der Unschärfe im Vordergrund- oder Hintergrund verschwinden.

Eine andere Methode möchte ich Dir jetzt zeigen.
Es geht dabei um die Darstellung von Bewegung im Bild. Das gleiche Objekt kann, je nach gewählter Belichtungszeit, durch seine Bewegung völlig unterschiedlich aussehen.

Durch die Wahl der passenden Belichtungszeit liegt es in Deiner Hand, ob ein bewegtes Motivdetail im Bild eingefroren oder verwischt dargestellt wird.
Du kannst durch kurze Belichtungszeiten auch schnellste Bewegungen einfrieren und andererseits durch entsprechend lange Zeiten eine Weinbergschnecke auf Schallgeschwindigkeit beschleunigen. Weiterlesen

/ 20. Jul 2017