Archiv der Kategorie: Gestaltung

Albert Renger-Patzsch auf Zollverein

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Ausstellung Albert Renger-Patzsch im Ruhrmuseum in der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein

Gestern war ich im Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein in der Ausstellung „Albert Renger-Patzsch. Die Ruhrgebietsfotografien“
Kurz und knapp für diejenigen, die nicht weiter lesen wollen: Ausdrückliche Besuchsempfehlung! (Begründung folgt weiter unten)

Es handelt sich in erster Linie um Schwarzweißaufnahmen, die Albert Renger-Patzsch in den anderthalb Jahrzehnten anfertigte, in denen er in Essen lebte (ab 1929). Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 14. Mrz 2019

Wege aus dem kreativen Loch – Teil 2

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Illustration zu "Wege aus dem kreativen Loch"

Hoppla

Die meisten Menschen können nicht ständig kreativ sein, manchmal hat man einfach einen Durchhänger. Das passiert auch in der Beschäftigung mit der Fotografie.
Dann gibt es Tage, Wochen oder gar Monate, in denen keine Fotos entstehen. Eine erste und für mich erfolgreiche Strategie, mit diesen Phasen umzugehen, habe ich bereits vor einigen Wochen geschildert. (Wege aus dem kreativen Loch – Teil 1)

Mit diesem Text möchte ich noch weitere Anregungen für den Einstieg in den Ausstieg aus dem kreativen Loch geben. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 12. Sep 2018

Wege aus dem kreativen Loch – Teil 1

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Illustration zu: "Das kreative Loch"

Das kreative Loch

Ich vermute jeder, der sich mit einem kreativen Hobby oder Beruf beschäftigt, landet irgendwann mal im “kreativen Loch”. Da unten fällt einem dann einfach nichts mehr ein, es kommt nichts neues, man hat keine Ideen, dreht sich im Kreis und verliert in der Folge den Spaß am Fotografieren.

Es gibt viele Tipps und Ratschläge, die dagegen helfen können.

Für mich gibt es mehrere Wege, mit denen ich mich dann oft wieder wachrütteln kann. Einer dieser Wege ist die Beschränkung, sie führt bei mir oft zum Erfolg.

Das ist eine Übung, die ich zumindest in Teilen schon durchgängig in meinen fotografischen Alltag integriert habe, indem ich meist nur mit einer Festbrennweite unterwegs bin. Und mich manchmal zwinge, auf mein heißgeliebtes leichtes Weitwinkel (knapp 60° Bildwinkel, das sind Brennweiten von 35mm an VF, 23mm an APS-C und 17mm an den zur Zeit von mir bevorzugten MFT-Kameras(*))  zu verzichten.

Aber wenn es hart auf hart kommt, empfehle ich eine noch viel radikalere Art der Beschränkung. So auch, als ich vor einigen Wochen eine Mail mit der Bitte um Hilfe aus dem  „Kreativitätsloch“ erhielt. Hier folgt meine Antwort…..

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geschrieben/aktualisiert: / 12. Sep 2018

die Woche … (1741)

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Einige Ideen, Bilder und Links der letzten Woche, die noch erwähnt werden sollten, und sei es nur, damit ich sie nicht vergesse. ;-)

Illustration Zeche Zollverein

Zeche Zollverein


Analoge Bildbearbeitung

Ich werde ja häufig mit Äußerungen wie  „Analog waren die Bilder unbearbeitet“ konfrontiert. Diese Bilderreihe früher Bildbearbeitungen zeigt recht deutlich, dass das nicht stimmt.

Es gab quasi von Anfang an Bearbeitungen und Eingriffe. Zum Teil aus technischen Gründen, weil die Lichtsituation eine einzelnen Belichtung nicht ausreichte (frühes „HDR“), als auch aus inhaltlichen Gründen, so wie hier.
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geschrieben/aktualisiert: / 17. Okt 2017

die Woche … (1739)

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Einige Ideen, Bilder und Links der letzten Woche, die noch erwähnt werden sollten, und sei es nur, damit ich sie nicht vergesse. ;-)


Fotos aus dem Hongkong der 50iger

– aufgenommen von einem Jugendlichen.

Ich finde es schon sehr auffällig, wie hier mit Figur und Grund gestaltet wurde.
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geschrieben/aktualisiert: / 16. Okt 2017

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 5 – Belichtungszeit

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Die lange Belichtungszeit verwandelt das Riesenrad in eine Zentrifuge für das Astronautentraining

Für ein „gutes Foto“ ist es wichtig, das das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt (und behält). Ein spannender Bildinhalt, ein interessante Geschichte im Foto helfen dabei.

Man kann den Betrachter aber auch mit einem interessanten Bildaufbau, mit Schärfeverläufen, mit unterschiedlichen Helligkeiten oder Farbgebungen quasi an die Hand nehmen und ihn dann auf diese Art durch das Bild führen.

Dabei kann, wie im letzten Tipp zur Urlaubsfotografie geschrieben, die Wahl einer passenden Ausdehnung der Schärfentiefe helfen.
Damit kann man dann wichtige Motivbereiche betonen und unwichtige in der Unschärfe im Vorder- oder Hintergrund verschwinden lassen.
Oder man verbindet eigentlich weit voneinander entfernte Bereiche und lenkt damit die Wahrnehmung des Betrachters auf besondere Zusammenhänge oder Ähnlichkeiten oder ….

Neben der Schärfentiefe gibt es aber auch andere Optionen, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erhalten und zu lenken. Eine dieser Methoden möchte ich Dir jetzt zeigen.
Es geht dabei um die Darstellung von Bewegung im Bild. Das gleiche Objekt kann, je nach gewählter Belichtungszeit, durch seine Bewegung völlig unterschiedlich aussehen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 19. Mai 2019

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 4 – Bildgestaltung vereinfachen

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Aus den Tipps für bessere Urlaubsfotos: Schärfentiefe zur Reduktion

Kleine Schärfentiefe um Bilder zu vereinfachen

(Im Mai 2019 erneut überarbeitet)
Schon zu Beginn des ersten Tipps dieser Reihe habe ich darauf hingewiesen: es ist auch und gerade für Urlaubsfotos wichtig, ein Bild nicht zu chaotisch zu gestalten.
Oft ist es besser, sich auf einen einzelnen Hauptakteur zu beschränken. Diese Beschränkung kann dann aber auf ganz unterschiedliche Arten geschehen.
Du kannst zum Beispiel einen engeren Auschnitt wählen. Oder (und das ist erfahrungsgemäß oft besser), näher heran gehen.

Eine andere, wirklich schon klassische Methode für weniger Durcheinander im Bild ist der Einsatz geringer Schärfentiefe. (Mehr zur Schärfentiefe in meinem Fotolehrgang im Internet und hier im Blog.)

Nicht zu ernst nehmen! Es handelt sich bei diesen Tipps keinesfalls um Gesetze, die man nicht brechen darf. Es sind nur Hinweise, die auch tendenziell langweilige Bilder, deren Inhalt den Betrachter nicht von vornherein fesselt, „erträglich“ machen können. Ein Bild mit einem spannenden Inhalt, einer spannenden Idee, kann dagegen trotz (oder wegen) einer Missachtung dieser Überlegungen ein tolles Bild ergeben. Je mehr man sich mit Gestaltung und Inhalt der eigenen (und fremder) Bilder auseinandersetzt, desto eher wird man in die Situation kommen, solche Hinweise nicht mehr zu benötigen oder auch bewusst missachten zu können. Solange man da noch nicht angekommen ist, kann es helfen, diese Hinweise bei der Planung/Gestaltung der eigenen Bilder zu berücksichtigen.

In oberen der beiden Beispielbilder stört der Hintergrund mit seinen vielen ablenkenden Details. Mit einer geringeren Schärfentiefe wie im unteren Bild kann man ihn aber einfach ausblenden. Das ist einer der vielen Wege um den Bildinhalt auf das wirklich Wichtige zu reduzieren und  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 19. Mai 2019

Neue Fotokurstermine für Mai, Juni, Juli 2017

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Einstellsache

Einstellsache

Meine Fotokurse fürs Frühjahr 2017 füllen sich jetzt schnell, es ist deshalb höchste Zeit für neue Termine für den Frühsommer.
Deshalb habe ich u.a. für meinen zweitägigen Fotoworkshop (Grundlagen/ Zeche Zollverein) für Juni und Juli 2017 neue Daten ausgesucht.
Aber auch für den eintägigen Foto-Grundkurs gibt es neue Daten, im April und im Juni, genauso wie für den Grundkurs Gestaltung für den ein Maitermin dazugekommen ist.
Und der Grundkurs Bildbearbeitung mit dem Schwerpunkt RAW-Entwicklung findet jetzt auch zusätzlich im Mai statt.
Alle neuen Termin findest Du weiter unten auf dieser Seite aufgelistet.
Darüber hinaus freue mich, heute auch noch zwei weitere Ankündigungen machen zu können, auch dazu mehr weiter unten.

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Wie kann man den richtigen Bildausschnitt finden?

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Illustration zum Beschnitt-Werkzeug

Das Werkzeug ist schnell gefunden, aber wie soll der Bildausschnitt dann tatsächlich aussehen? Was bleibt im Bild, was fliegt raus?

Manchmal ist es  ganz einfach, den richtigen Bildausschnitt zu finden. Da stört dann ein Fahnenmast oder ein Ast oder irgendetwas anderes am Bildrand, also weg damit.
Aber machnmal ist das gar nicht so einfach. Dann probiert man eher planlos herum und versucht mal hier oder mal dort etwas zu schneiden.
Aber irgendwie wird das eben manchmal nichts, ich weiß dann nicht wo ich ansetzen soll.

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Fotoausstellung Erich Grisar – mein Eindruck

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Das Cover des Katalogs der Fotoausstellung Erich Grisar"

Der Katalog zur Ausstellung ist bei Amazon erhältlich.(*)

Im Essener Ruhr Museum in der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein läuft seit Mitte März die Fotoausstellung „Erich Grisar – Ruhrgebietsfotografien 1928 – 1933„.
Ich habe sie mittlerweile zweimal besucht, zuletzt mit den Teilnehmern meines Kurses zur Bildgestaltung.
Erich Grisar hat in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts im Ruhrgebiet fotografiert. Seine Bilder zeigen dabei einen sehr ausgeprägten Schwerpunkt im Blick auf das Leben der Arbeiter zu dieser Zeit.
Erich Grisar stammt selber aus der „Arbeiterschicht“ und hatte ein klassisches proletarisches Elternhaus. Eine zeitlang arbeitete er als Vorzeichner in einer Kesselschmiede, bevor er „freier“ Text- und Bildjournalist und dann auch Schriftsteller  wurde. Seine Sozialreportagen, für die er meist den Text und die Fotos lieferte, erschienen in Tageszeitungen und anderen, in erster Linie politisch links angesiedelten Veröffentlichungen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 26. Jul 2016

Onlinekurs Bildbesprechung (in Planung)

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Herbstlaub

Gestern Nachmittag hatte ich ein sehr interessantes und recht ausgiebiges Gespräch über einen neuen Ansatz zur Bildbesprechung.
Das hat mir gut gefallen, ich werde deshalb demnächst wohl an einem neuen Angebot zum Themenbereich Bildgestaltung und Bildbesprechung (den Begriff „Bildkritik“ mag ich nicht so sehr) mitwirken.
Das Ganze soll in Form eines regelmässigen Onlinekurses stattfinden, weitere Infos folgen bald.
Wenn Du daran Interesse hast, warte einfache etwas, dann wirst Du hier im Blog und unter Fotoschule-Ruhr.de weitere Informationen finden. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 07. Nov 2015

Ausstellung Robert Frank

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Illustration zur Ausstellung Robert Frank im Museum Folkwang

Ausstellung Robert Frank im Museum Folkwang

Da gibt es eine große Einzelausstellung eines meiner Lieblingsfotografen quasi direkt bei mir um die Ecke und ich habe noch nichts darüber geschrieben? Das geht ja gar nicht!
Also dann:
Seit Mitte April ist im Essener Museum Folkwang die Fotoausstellung Robert Frank. Books and Films, 1947–2014 zu sehen. Bisher habe ich es leider erst einmal in diese Ausstellung (ich habe zur Zeit etwas zuwenig Zeit) geschafft, aber ich werde sie sicher noch öfter besuchen, mich beeindrucken und berühren (ja ich weiß, hört sich pathetisch an, ist aber so) die Bilder von Robert Frank. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 22. Jun 2016

diese Woche … (1520)

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Rot (Tom! Striewisch)

Rot (Tom! Striewisch)

Auf den Spuren anderer Fotografen
Justin Balog beschreibt in Wort und Bild, wie er sich, zusammen mit seinem Co-Autor Armando Martinez, auf die gestalterischen Spuren von Stephen Shore gesetzt hat. Drei Tage lang folgten Sie einem Abschnitt der Route 66 in Texas und nutzen die Themen und die Bildsprache aus Stephen Shores Buch „American Surfaces„(*) (mit Bildern aus den frühen 70igern) als Inspriation für eigene Bilder.
Viele Fotoamateure ahmen bekannte und berühmte Fotografen nach und versuchen, ähnliche Bilder zu fotografieren. Oft geschieht das gar nicht richtig bewusst. Und wenn es bewusst wird/ist, ist es vielen unangenehm. Man hat ja dann „nichts eigenes“ (Jodeldiplom) und ist nur Plagiator. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 18. Sep 2017

TV-Tipp zu Andreas Gursky

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Fernsehen

Fernsehen!

Heute Nacht läuft um 00:30 (14.01.2015 00:30) ein ca. einstündiges Künstlerporträt über den deutschen Fotografen Andreas Gursky auf BR3. Der Film ist aus dem Jahre 2009, also aus der Zeit vor dem spektakulären Verkauf von Rhein II.
Ich bin mir relativ sicher, den Film vor einigen Jahren gesehen zu haben. Falls er es ist: es lohnt sich! Falls nicht: ausprobieren!
Also: programmiert heute Abend den „Videorekorder“.

Danke an Petra für den Hinweis!

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Drei Fotoausstellungen in einer Woche

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Museum Küppersmühle DuisburgSeit dem letzten Samstag habe ich drei (eigentlich sogar vier) Fotoausstellungen besucht. Schon fast ein bisschen viel, aber auf der anderen Seite erlaubt das auch den einen oder anderen Vergleich.
Persönlich am besten gefallen hat mir die Ausstellung, in der ich vorgestern war. Und das war eigentlich gar nicht so geplant. Aber dazu später mehr, zurück auf Anfang.
Am letzten Samstag Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 22. Jun 2016