die Woche … (1804)

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Illustration zu "Ausstellungsbesuch"

Ausstellungsbesuch

Die letzte Woche brachte neben einer kleinen Familienfeier gleich drei Ausflüge mit Ausstellungsbesuchen, dazu werde ich in den nächsten Tagen noch ausführlicher etwas schreiben.

Unerwartete Gartenarbeit gab es auch, es mussten noch ein paar Schäden vom Sturm der vorherigen Woche entsorgt werden. 

Und dann plane ich ein ganz kleines Bastelprojekt, dass mir für die MFT-Kameras hoffentlich gute Dienste leisten wird. Ein paar Objektivrückdeckel habe ich dafür schon bestellt, aber dazu schreibe ich bald etwas ausführlicher.

Und auch ein paar Dinge im Internet sind mir in der letzten Woche aufgefallen.
… darunter auch weniger erfreuliches.
Ich finde es ausgesprochen ärgerlich, wenn ich in einem Forum oder bei Facebook oder anderswo Zeuge werde, wenn in übereifriger Hilfsbereitschaft unsinnige Ratschläge erteilt und schlicht falsche Zusammenhänge und Erklärungen verbreitet werden.
Der “Einäugige” versucht dann manchmal (meist natürlich in bester Absicht), dem “Blinden” zu helfen und behauptet dann (echtes Beispiel) mal eben schnell, dass es Blendenzahlen kleiner als “1” ja gar nicht geben kann. Hört sich für ihn auch logisch an, weil “1” in seiner Welt bedeutet, dass alles Licht durchkommt.
Das ist zwar völlig falsch, hätte aber zumindest eine gute Note wegen “phantasievoll ausgedacht” verdient.
Mein Rat: “Passt auf, wem ihr glaubt!” 
(Siehe auch: Trau? Schau wem! oder: „Unter den Blinden ist der einäugige König“)

Aber es gab natürlich auch Interessantes, Abstruses oder einfach Schönes im Netz zu sehen.  Und das möchte ich hier festhalten.


Großer kleiner Käfer

Ich beginne mal mit einem großen kleinen Käfer. Vierhundert Megapixel misst die per Fokusstacking erstellte Aufnahme eines Insekts, das Göran Lilleberg mit einer Hasselblad in Multishottechnik fotografiert hat. Beeindruckend und schön.

Göran Liljeberg | Exploring Hasselblad 400MP Multi-Shot


Fensterblicke

Langzeitprojekte können sehr spannend sein. Und es müssen nicht immer die großen Dinge sein. Hier geht es um ein einfaches Fenster in einer Hausfassade, das Alper Yesiltas über 12 Jahre immer mal wieder fotografiert hat. Bis das Haus abgerissen wurde.
Mir gefällt die Bildreihe in ihrer Einfachheit extrem gut.

I Had Spent 12 Years Shooting This Window Until Owners Demolished The Building – I Caught Its Final Moment


Üben Üben Üben …

Valerie Jardin beschreibt hier wie wichtig (und einfach) es ist, den gestalterischen Muskel geschmeidig zu halten. Das bekommen die Teilnehmer meiner Gestaltungskurse auch immer zu hören: üben üben üben.
Manchem fliegt das mit der Gestaltung mehr oder weniger zu, aber für die Meisten ist es sehr wichtig und hilfreich, sich viel und intensiv mit der Bildgestaltung auseinanderzusetzen. Und das natürlich nicht nur passiv.

Do Visual Push-Ups Everyday to Grow as a Photographer


“Kostruktivischer Realismus” , was’n das?

Und deshalb direkt wieder zurück zur Theorie.
Von Albert Renger-Patzsch und  der “Neue Sachlichkeit” über die “Subjektive Fotografie” Otto Steinerts hin zu Andreas Gursky und den “Konstruktivistischen Realismus” schlägt Ulrich Metzmacher hier den Bogen. Lesenswert und nicht zu lang.

Konstruktivistischer Realismus


Gebrauchte Kameras sind nicht immer billig…

Zum Abschluss etwas Teures. 18.000 Euro für eine gebrauchte “analoge” Kamera kommt mir ja schon etwas übertrieben vor. Aber das kann man noch deutlich toppen, wenn die Kamera auf dem Mond war.
Da kann ich nur noch staunen.

F3 NASA ” Small Camera” – VERY RARE …. 50 ONLY were made for NASA

Einzige Kamera von NASA-Mondmissionen erzielt 660.000 Euro


So, das war es von der letzten Woche, alles Gute für die neue Woche und:
Möge das Licht mit Euch sein!

(Und das gab es vorher in den anderen Wochen….)

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/ 05. Feb 2018

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