GPS-Track in Lightroom verwenden und anpassen

Illustration zu GPS-Tracks

Google Maps in Paris (GPS-Tracks)

Die eigenen Bilder mit Hinweisen auf den jeweiligen Aufnahmestandort, das ist klasse.
So kann man dann später auf die Weltkarte schauen und sehen, wo man schon überall fotografiert hat.
Aber von Hand wird das ziemlich arbeitsaufwendig.

Viele Fotografen (egal ob Amateur oder Profi) verwenden zur Bearbeitung ihrer Bilder Lightroom.
Und häufig werden die Bilder damit auch organisiert und archiviert. Stichworte etc. sind sehr hilfreich um Bilder später wiederzufinden. Eine weitere Möglichkeit, Bilder zu suchen und zu finden, sind die GPS-Daten. Diese können mit manchen Kameras schon bei der Aufnahme erfasst und gespeichert werden und beschreiben Weiterlesen

/ 05. Sep 2017

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 5 – Belichtungszeit

Die lange Belichtungszeit verwandelt das Riesenrad in eine Zentrifuge für das Astronautentraining

Für ein „gutes Foto“ ist es wichtig, das das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt (und behält). Ein spannender Bildinhalt, ein interessante Geschichte im Foto helfen dabei.
Man kann ihn aber zum Beispiel auch mit dem Bildaufbau, mit Schärfeverläufen, mit unterschiedlichen Helligkeiten oder Farbgebungen quasi an die Hand nehmen und ihn so durch das Bild führen.
Dabei kann, wie im letzten Tipp zur Urlaubsfotografie geschrieben, die Wahl einer passenden Schärfentiefe helfen. Damit betont man wichtige Bereiche und lässt unwichtige in der Unschärfe im Vordergrund- oder Hintergrund verschwinden.

Eine andere Methode möchte ich Dir jetzt zeigen.
Es geht dabei um die Darstellung von Bewegung im Bild. Das gleiche Objekt kann, je nach gewählter Belichtungszeit, durch seine Bewegung völlig unterschiedlich aussehen.

Durch die Wahl der passenden Belichtungszeit liegt es in Deiner Hand, ob ein bewegtes Motivdetail im Bild eingefroren oder verwischt dargestellt wird.
Du kannst durch kurze Belichtungszeiten auch schnellste Bewegungen einfrieren und andererseits durch entsprechend lange Zeiten eine Weinbergschnecke auf Schallgeschwindigkeit beschleunigen. Weiterlesen

/ 20. Jul 2017

Welches Objektiv verwendest Du?

Beispielbild für ein Objektiv mit einem Bildwinkel von etwa 60 Grad.

Leichtes Weitwinkel, mein ideales Urlaubsobjektiv

Die meisten meiner Kursteilnehmer haben als erstes Objektiv das sogenannte „Kit“ zu ihrer DSLR oder Systemkamera, meist ein 18-55mm Standardzoom.
Es wird ja mehr oder weniger alternativlos mitgeliefert und ist, erst recht, wenn man den geringenPreis berücksichtigt, auch wirklich nicht schlecht.
Außerdem deckt es einen wichtigen Bereich der Brennweiten ab, reicht also gerade zum Anfang erst einmal aus.

Aber es gibt sehr viele andere Objektive mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, Preisen, Größen und Fähigkeiten.
Und irgendwie hat man eine Kamera für Wechselobjektive ja eigentlich auch gekauft, um dann auch Objektive zu wechseln.

Aber was soll man kaufen?
Lieber eine lichtstarke Festbrennweite (welche?) oder ein Telezoom, mit dem man auch entfernteste Details noch formatfüllend ablichten kann?
Oder ein Superweitwinkelzoom für Landschaften?
Oder am besten doch eher ein „Reiseobjektiv“ als „Immerdrauf“?

Die Fragen lassen sich gerade als Fotoneuling nicht so einfach beantworten. Aber anscheinend, so suggerieren es zumindest die Werbung, die Berichte in den Fotozeitungen und das Verhalten vieler Fotografen, braucht man doch „irgendwas“.

Und so ist es klar, dass ich immer mal wieder bei meinen Anfänger-Fotokursen gefragt werde, welches Objektiv man sich denn als nächstes holen sollte.  Weiterlesen

/ 08. Sep 2017

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 4 – Bildgestaltung vereinfachen

Schärfentiefe zur Reduktion

Schärfentiefe zur Reduktion

Schon zu Beginn des ersten Tipps dieser Reihe habe ich darauf hingewiesen: es ist auch und gerade für Urlaubsfotos wichtig, ein Bild nicht zu chaotisch zu gestalten.
Oft ist es besser, sich auf einen Hauptakteur zu beschränken. Diese Beschränkung kann auf ganz unterschiedliche Arten geschehen.
Du kannst zum Beispiel einen engeren Auschnitt wählen. Oder, was oft besser ist, näher herangehen.

Eine klassische Methode für weniger Durcheinander im Bild  ist die Verwendung geringer Schärfentiefe. (Mehr zur Schärfentiefe in meinem Fotolehrgang im Internet und hier im Blog.)

Nicht zu ernst nehmen! Es handelt sich bei diesen Tipps keinesfalls um Gesetze, die man nicht brechen darf. Es sind nur Hinweise, die auch tendenziell langweilige Bilder, deren Inhalt den Betrachter nicht von vornherein fesselt, „erträglich“ machen können. Ein Bild mit einem spannenden Inhalt, einer spannenden Idee, kann dagegen trotz (oder wegen) einer Missachtung dieser Überlegungen ein tolles Bild ergeben. Je mehr man sich mit Gestaltung und Inhalt der eigenen (und fremder) Bilder auseinandersetzt, desto eher wird man in die Situation kommen, solche Hinweise nicht mehr zu benötigen oder auch bewusst missachten zu können. Solange man da noch nicht angekommen ist, kann es helfen, diese Hinweise bei der Planung/Gestaltung der eigenen Bilder zu berücksichtigen.

Mit einer geringen Schärfentiefe wie im unteren Bild kannst Du einen mit seinen vielen Details ablenkenden Hintergrund einfach ausblenden. Das ist einer der vielen Wege um den Bildinhalt auf das wirklich wichtige zu reduzieren. Weiterlesen

/ 25. Jul 2017

Woran erkennt man Unschärfe durch Verwackeln?

Illustartion zum Thema Verwackeln

Typischer Verwackler, die Verwacklungslinien laufen quasi parallel zur Bewegungsrichtung des Auslösefingers. Es war schon etwas dämmrig und die Belcihtungszeit  war zu lang

Unscharf ist doof!
Zumindest in den meisten Fällen sind unscharfe Fotos unerwünscht und man will sie vermeiden. Aber gerade für einen Fotoanfänger ist es aber oft schwierig, den tatsächlichen Grund für eine Unschärfe zu erkennen.
Online findet man viele hilfsbereite Leute, die aber bei der Suche nach dem Grund für unscharfe Fotos oft mehr oder weniger ziellos raten.
Das bringt Dich dann auch nicht richtig weiter, sondern verwirrt nur zusätzlich. Deshalb will ich Dir hier und in den komenden Beiträgen zeigen, wie Du den Grund für ein unscharfes Foto selber recht gut erkennen kannst.
Beginnen wir mit dem meiner Erfahrung nach häufigsten Grund für Unschärfe, dem Verwackeln.

Ein Foto zu verwackeln, das ist wohl einer der häufigsten Fehler den Fotoeinsteiger machen. Passiert aber durchaus auch erfahren Fotografen das eine oder andere Mal.

Was geschieht beim Verwackeln?

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/ 05. Sep 2017

Ich habe meine Seite zu den Schärfentieferechenscheiben aktualisiert

Illustration: eine Schärfentieferechenscheibe

Schärfentieferechenscheibe

Gerade jetzt, vor der Urlaubszeit, ist der richtige Zeitpunkt, um sich etwas intensiver mit dem Thema Schärfentiefe zu beschäftigen.
Ich hatte es damals“, als ich fotografieren lernte, einfach. An vielen Objektiven gab es Skalen, mit denen man ganz einfach die Schärfentiefe ablesen konnte.
Das war wirklich sehr praktisch.
Heutzutage fehlen diese Skalen leider oft.

Deshalb habe ich schon vor vielen Jahren meine Rechenscheiben für die Schärfentiefe entwickelt, die ich auf der Seite der Fotoschule-Ruhr.de kostenlos zum Download und Ausdrucken zur Verfügung stelle.

Mittlerweile gibt es auf dieser Seite auch einen kurzen Film, in dem mich erkläre, wie man eine solche Schärfentiefeskala zum Ablesen der Schärfentiefe einsetzt.

In dem Film beschreibe ich auch, was die hyperfokale Distanz ist und wie man sie an Schärfentiefescheiben und den Skalen an den Objektiven abliest. Gerade für Landschaftsfotos (und die  nimmt man im Urlaub ja doch oft auf) ist das ein interessantes Thema.

Schärfentiefe ist ein wichtiger Teil meiner Kurse zu den Grundlagen der Fotografie. Wenn Du Dich dafür interessierst, findest Du hier eine Übersicht meiner Fotokurse.

/ 28. Jun 2017

Trau? Schau wem! oder: „Unter den Blinden ist der einäugige König“

Als Fotoanfänger hat man es heutzutage eigentlich leicht, das ganze Internet ist voll von Angeboten, um Fotografieren zu lernen. Es gibt viele Fotokurse und Workshops, die man online oder offline mit und ohne Gebühr besuchen kann.
(Dazu gehört natürlich auch mein kostenloser Fotolehrgang im Internet, der seit über 20 Jahren immer weiter aktualisiert und überarbeitet wird.)
Und dann gibt es auch noch Videos und Podcasts und  natürlich auch noch diverse Foren und „Social Media“, also zur Zeit wohl in erster Linie Facebook.

Gerade Foren und vor allem spezielle Facebookgruppen werden von Fotoeinsteigern gerne genutzt, wenn die ersten Probleme beim Fotografieren auftauchen.
Das Ist ja auch nachvollziehbar. Bevor man sich stundenlang Videos anschaut (die manchmal leider weder didaktisch noch inhaltlich auf der Höhe der Erkenntnis sind) oder gar noch längere Texte liest, die irgendjemand, der sich für kompetent hält, ins Netz gestellt hat, oder gar einen kostenpflichtigen Kurs bucht, … bevor man sowas macht, stellt man seine konkrete Frage doch ganz einfach in einer der Gruppen, oder? Und es antwortet ja auch fast immer sofort jemand. Weiterlesen

/ 26. Jul 2017