Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 3 – richtig Belichten

Richtig belichten (1)

Das Thema Belichtung beschäftigt die Fotografen schon seit den ersten Tagen der Fotografie und spielt natürlich auch bei Urlaubsfotos eine wichtige Rolle.

Man kann das gleiche Motiv auf ganz unterschiedliche Arten belichten.
Je nachdem, welche Einstellungen man vornimmt, verändert sich die Helligkeit des entstehenden Bildes, oder sie bleibt sie gleich — aber trotzdem verändert sich dann evtl. das Aussehen des Bildes recht stark.
Die Art der Belichtung hat also sowohl Einfluß auf die Bildhelligkeit als auch auf die Bildgestaltung.

Kümmern wir uns jetzt zu Anfang erstmal um die Helligkeit und wie man sie mit der Belichtung verändert und an die eigenen Wünschen anpasst..
Das erste Ziel sollte es dabei sein, ein richtig belichtetes Bild zu erhalten. Ich will im folgenden versuchen, Dir zu erklären, wie Du Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert:

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 2 – Bildqualität und Brennweite

Aus den Tipps für bessere Urlaubsfotos: Urlaubsmotiv - Dünen

Urlaubsmotiv – Dünen

(Überarbeitet April 2019) Gerade dann, wenn Du Dich mit Digitalfotografie nicht so intensiv beschäftigst, kann es sein, dass Du Deine Kamera so einstellst (oder sie so eingestellt ist), dass Du möglichst viele Bilder auf der Speicherkarte unterbringen kannst.
Ist ja auch logisch, es sollen ja viele Urlaubsfotos auf die Karte gehen.
Je nach Kartengröße passen dann tausende Bilder.

Das ist natürlich toll, doch man erkauft dass mit einer zum Teil eher mittelmässigen Qualität. Zum einen sind nur noch weniger Bildpunkte übrig, von den teuer bezahlten Megapxieln stehen dann nur noch ein Teil zur Verfügung.
Und diese relativ wenigen Bildpunkte werden als JPEG auch noch mehr oder weniger stark komprimiert. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 30. Mai 2020

Panoramazubehör preiswert

Illustration zu "Wasserrohrschelle als Nodalring"

Wasserrohrschelle als Nodalring

Für einfache Fälle in der Panoramafotografie reicht es oft, ein wenig diszipliniert zu fotografieren. Die Kamera sollte vermutlich in den meisten Fällen am besten auf den Horizont ausgerichtet sein (Ausnahme „Vertorama“ ).
Je präziser, desto besser.

Bei einreihigen Panoramen längs des Horizonts bereitet in erster Linie die falsche Lage der Schwenkachse Schwierigkeiten.
Sollte diese, wie es leider bei den meisten Kamera-Stativkombinationen passiert, nicht durch die „optische Mitte“ des Objektivs verlaufen — also durch den (fälschlicherweise) so genannten „Nodalpunkt“ — kommt es zu Parallaxenproblemen. Der Vordergrund springt dann scheinbar von Bild zu Bild vor dem Hintergrund. Weiterlesen

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Tipps für bessere Urlaubsfotos – Teil 1

Illustration zu: "Ein Sonnenuntergang, hier mit Mensch und Hund, ist ein beliebtes Motiv für Urlaubsfotos."(Im Mai 2020 erneut überarbeitet) In der Urlaubszeit wird viel fotografiert. Und viele Menschen machen im Sommer Urlaub. Und jetzt ist Sommer (zumindest beinahe).

Da kann es sicher nicht schaden, ein paar Fototipps zu Urlaubsfotos zu veröffentlichen.

Ich werde also in der nächsten Zeit in loser Folge Hinweise zu den gestalterischen und technischen Fragestellungen geben, die gerade in der Urlaubsfotografie eine Rolle spielen. Beginnnen wir heute mit dem Thema Gestaltung. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 18. Mai 2020

Die Fotosprechstunde – kostenlos!

Illustration zu: "Fotosprechstunde -online - kostenlos - täglich"

Die Fotosprechstunde -online – kostenlos – täglich

Was ist denn die Fo­to­sprech­stun­de?
Das wichtigste zuerst: online — kostenlos — täglich!
(Kein Blabla, ich will direkt zu den Terminen!)
Für den Rest hole ich mal etwas aus:
Schon seit vielen Jahren (seit 2006, um genau zu sein) richte ich einmal im Monat das Fototreffen, den Fotostammtisch der Fotoschule Ruhr in Essen, im Herzen des Ruhrgebietes, aus.
Ursprünglich war das nur für die Teilnehmer meiner Fotokurse gedacht, aber schon nach den ersten Treffen habe ich das für „jedermann“ erweitert.
„Dank“ Corona wird nun der nächste Stammtischtermin Ende März leider ausfallen. Aber ich habe mir eine Alternative überlegt. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 20. Apr 2020

Wer richtig belichtet, der braucht keine Bearbeitung? Falsch!

Stimmt das wirklich?

Auch im Bereich Fotografie halten sich hartnäckig Ammenmärchen. Eines lautet:
Lerne richtig belichten, dann brauchst Du keine Bildbearbeitung!
Solche oder ähnliche Aussagen liest man immer mal wieder, gerade auch in den sozialen Netzwerken.
Angeblich reicht es also aus, wenn man richtig belichten kann. Richtig belichtet wäre das Bild dann fertig, weitere Schritte, speziell eine „Bildbearbeitung“, wären nicht nötig.

Das Ganze wird dann häufig auch noch mit dem Brustton tiefster Überzeugung vorgetragen. Und ergänzt um „Musste man früher ja auch nicht!“ oder „Der wahre Könner muss nicht bearbeiten!“ etc. pp..
Hört sich fast schon glaubhaft an.

Doch es ist grundlegend falsch! Gerade der Könner würde sich bei kritischen Bildern auf keinen Fall darauf einlassen, gut die Hälfte der Entscheidung für das Aussehen des Bildes einem mehr oder weniger dummen (und gefühllosen) Algorithmus im Computerteil der Kamera zu überlassen.

(Ein Video dazu folgt am Ende dieses Beitrags.)
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geschrieben/aktualisiert: / 13. Mai 2020

„Richtiger“ Weißabgleich – ein Ammenmärchen

Illustration zu Sonnenuntergang (mit Hund)

Sonnenuntergang

(Video am Seitenende) Um den Weißabgleich wird oft ziemlich viel Tamtam gemacht.

Da gibt es dann lange Tutorials zu dem Thema und Graukarten, die Du speziell für den Weißabgleich verwenden könntest. Oder man bietet Dir spezielle Farbkarten an, um die Farbwiedergabe Deiner Kamera zu testen.
Und Du kannst auch die Geschäftemacher glücklich machen und „spezielle“ und vor allem teure Vorsatzlinsen kaufen, die dann ebenfalls einen besonders präzisen Weißabgleich ermöglichen sollen.

Gerade für einen Fotoeinsteiger erzeugt diess den Eindruck, dass ein möglichst präziser Weißabgleich sehr wichtig ist und man da sehr genau messen muss, um alles richtig machen.
Aber stimmt das überhaupt? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 01. Apr 2020

Photoshop für Lightroomer

Illustration zum Fotokurs "Photoshop für Lightroomer"

Fotokurs „Photoshop für Lightroomer“

(Neues Datum / zur Anmeldung)
Viele Digitalfotografen verwenden Lightroom. Und wie ich finde: auch aus gutem Grunde.
Wer eine aktuelle Version von Lightroom hat, dem steht ja dank des Abomodells automatisch auch die aktuelle Vollversion von Photoshop zur Verfügung.
Doch die wird oft kaum genutzt, sondern „verstaubt“ statt dessen auf der Festplatte.

Zuerst wird nach der Installation noch ein wenig mit Neugierde in Photoshop „herumgestochert“, doch dabei bleibt es dann leider oft. Das Interesse schläft ein.
Das ist durchaus verständlich, denn die grundlegenden Aufgaben kann man ja effektiv und schell mit LR erledigen.
Aber es ist auch schade, denn es gibt einige Funktionen bei Photoshop die für fast jeden Digitalfotografen sinnvoll sind. Nur ist es etwas schwieriger, diese auch zu finden und richtig zu nutzen.

Das möchte ich ändern, deshalb habe ich einen neuen Grundlagenkurs zum Thema Bildbearbeitung und Photoshop eingerichtet. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 30. Aug 2019

Belichtungsautomatik? M-Modus? Wie geht das?

Moduswahlrad mit Belichtungsautomatik einer Olympus PenF

Belichtungsautomatik – MASP – Vollautomatik -Was soll ich einstellen?

In den verschiedenen Fotoforen wird ein Thema immer wieder kontrovers diskutiert: die Entscheidung für oder gegen eine Belichtungsautomatik bzw. die manuelle Einstellung der Belichtung.
Einige Teilnehmer scheinen dabei schon fast eine Art Minderwertigkeitskomplex entwickelt zu haben.
In Diskussionen kommen dann manchmal Fragen wie “Ist man etwa zu doof zum Fotografieren, wenn man ‚M‘ nicht verwendet?“
Das ist natürlich nicht der Fall.  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 01. Jan 2020

Adobe RGB – sRGB – Farbraum – und jetzt?

Illustration zum Dialog zur Wahl des Farbraums an einer Olympus Pen-F

Der Dialog zur Wahl des Farbraums an meiner Olympus Pen-F (*).

Digitalkameras bieten fast alle die Möglichkeit, in ihren Menus verschiedene Voreinstellungen zu wählen.
RAW und/oder JPEG?
Auflösung?
Bildformat? Kompression/Bildqualiät?
Da gibt es einige Sachen, die sich wichtig anhören (und es zum Teil auch sind.)
Bei manchen dieser Voreinstellungen ist die Bedeutung klar, bei anderen dagegen ist das nicht unbedingt der Fall. 

Wenn Du eine neue Kamera hast oder einfach nur Langeweile oder einen akuten Fall von Forscherdrang, dann blätterst Du in den Tiefen des Kameramenüs und stößt vielleicht auch auf die Auswahl sRGB oder Adobe RGB.
Das hört sich wichtig an. 
Aber was soll das? Und (wozu) braucht man das überhaupt? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 25. Nov 2019

Autofokus oder manuelles Fokussieren oder …

"Illustration

oder: „Der (zweit-) wichtigste Knopf an Deiner Kamera.

Neben dem Thema Belichtung (bei dem es ja auch immer mal wieder um die Frage „Automatisch oder manuell?“ geht) ist das richtige Scharfstellen, die richtige Fokussierung, eine der wichtigsten Einstellungen beim Fotografieren.

Wenn ein Bild falsch fokussiert wird, ist es unerwünscht unscharf.
Das ist trivial! Aber ärgerlich.
Sehr ärgerlich!
Denn in den meisten Fällen ist die Unschärfe noch viel schlimmer als eine falsche Belichtung.
Das falsch belichtet Bild kann man im Nachhinein ja oft noch ein wenig an die eigenen Wünsche anpassen. Gerade wenn man mit RAW fotografiert, ist in der Ausarbeitung, Interpretation, oft noch was drin. Das Bild wird dann evtl. nicht optimal, aber man kann zumindest etwas erkennen.
Ein unscharfes Bild ist dagegen fast immer unrettbar verloren.  Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 01. Jan 2020

Hilfe, die Fotos werden zu hell/zu dunkel!

Illustration zum Schalter der Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

Der Knopf zur Belichtungskorrektur an einer Canon DSLR

oder: Die wichtigste Einstellung, die Du an deinem Fotoapparat kennen solltest!
(Ergänzt am 19.04.20) Gerade Anfänger wissen oft nicht, was sie am Fotoapparat überhaupt selber einstellen sollen und wovon sie (zumindest zu Anfang) besser die Finger lassen sollten.

Die modernen Kameras bieten ja sehr viele Eingriffsmöglichkeiten, da juckt es dann natürlich auch schon mal in den Fingern, etwas auszuprobieren.
Aber wenn man das planlos macht, muss man schon verdammt viel Glück haben, damit dabei etwas sinnvolles entsteht.

Auf der anderen Seite wäre es aber auch völlig falsch, kritiklos alles zu schlucken, was die Kamera so einstellt. Manchmal sind trotz (oder besser: wegen) all der vielen verschiedenen Automatiken ein paar hilfreiche Eingriffe durch den Fotografen nötig und sinnvoll.
Deshalb gebe ich Dir hier im Blog nach und nach einige kurze Tipps und erkläre Dir, was für Dich zu Anfang wirklich wichtig sein könnte.

Eines der größten Problem ist dabei die Belichtung, die die Helligkeit der Bilder beeinflusst. Die Kameras werden in dieser Hinsicht zwar immer aufwändiger mit immer mehr Automatiken. Aber trotzdem gibt es manches mal Bilder, deren Helligkeit anders ist als gewünscht, die zu hell oder zu dunkel sind. Stichwort: „Überbelichtung / Unterbelichtung“
Was kann man in so einem Fall machen? Wie soll man als Fotograf eingreifen? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 19. Apr 2020

Stürzende Linien

Illustration zu stürzenden Linien

Stürzende Linien am Reichstag, hier als bewusstes Gestaltungsmittel  fotografiert.

Stürzende Linien gibt es auf vielen Fotos, gerade auch in der Urlaubs- und Reisefotografie.
Wenn man in engen Innenstädten nicht weit genug von einem Gebäude zurück gehen kann, muss man die Kamera halt oft mehr oder weniger stark nach oben richten.
Und das führt dann quasi automatisch zu diesen schrägen Geraden. (Mehr dazu weiter unten)
Leider werden die stürzenden Linien aber häufig fälschlicherweise als Fehler des Objektivs angesehen.

Da findet  dann jemand in seinen Urlaubsbildern eine solche perspektivische Verzerrung (ein anderer Begriff für „stürzende Linien“) und fragt verunsichert in einem Forum oder bei einem sozialen Netzwerk nach.

Von hilfsbereiten Mitmenschen wird ihm dann manchmal (durchaus im besten Glauben) erklärt, daß das halt an seinem „billigen Einsteigerobjektiv“ läge. Und gerade bei Anfängern ist es ja oft das zusammen mit der Kamera gekaufte „Kitobjektiv“, von dem man sowieso nicht unbedingt optische Höchstleistungen erwartet.
Doch diese Erklärung ist falsch!

Und für den Geldbeutel ist sie nicht ganz ungefährlich. Der Fotograf kauft sich wohlmöglich ein neues, besseres, vor allem aber meist teureres Objektiv und hat trotzdem weiterhin stürzende Linien in seinen Bildern.
Damit Dir das nicht passiert, möchte ich hier die Zusammenhänge ein wenig erklären.

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geschrieben/aktualisiert: / 12. Jan 2020

Was kommt zuerst? Blende? Belichtungszeit? ISO?

Illustration Pseudosolarisation zum Thema Belichtungseinstellung

Illustration zu: Belichtungseinstellung

Zu Anfang ist es für viele schwierig zu entscheiden, in welcher Reihenfolge sie bei der Einstellung der Kamera am besten vorgehen.
Was stellt man denn zuerst ein?
Die Blende?
Die Belichtungszeit?
Die Empfindlichkeit in ISO?
Mit welcher Einstellung fängt man an?

Die richtige Reihenfolge von Blende, Belichtungszeit und ISO hängt stark von der Bildgestaltung, von der gewünschten Wirkung des Bildes ab, denn es geht bei der Belichtung ja nicht nur darum, die Helligkeit des Bildes festzulegen. Vielmehr spielen diese Werte ja auch ein große Rolle bei der Gestaltung und Wirkung des Bildes.

Verwackelt, verwischt, Schärfentiefe, Mitzieher, Freistellen, Rauschen – für den Einsteiger ist das zu Anfang ziemlich unübersichtlich. Und wer sich nicht von der Vollautomatik oder den Szenenprogrammen trennt, wird die Übersicht auch nicht so schnell gewinnen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 27. Mrz 2020

Meine besten Fototipps für Anfänger …

Illustration zu: "Fotografieren in Paris"

Fotografieren in Paris

Mein wichtigster Fototipp für Einsteiger: „Lerne möglichst schnell die wichtigsten Grundlagen, speziell rund um das Thema Belichtung.“

Viele Anfänger fragen in den diversen Foren und sozialen Netzwerken nach einzelnen Tipps für bessere Fotos.
Das liegt ja auch nahe.
Fotografieren können die Kameras doch schliesslich vollautomatisch, da kann das alles eigentlich nicht sooo schwierig sein. Ein paar Fototipps und dann sollte es schon klappen.

Und solche Tipps sind tatsächlich als kleine Ratgeber manchmal sehr hilfreich. Und manchmal gibts es auch für totale Anfänger gute Ratschläge.
Aber die meisten sind doch eher für diejenigen sinnvoll, die sich schon auf den Weg gemacht haben, das Fotografieren zu lernen. (Das gilt natürlich auch für den einen oder anderen Beitrag hier in meinem Blog.)

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geschrieben/aktualisiert: / 30. Dez 2019

Tipps für bessere Urlaubsfotos Teil 6 – welche Belichtungsautomatik

Pfähle am Strand

Welches Belichtungsprogramm soll ich wählen?

(Aktualisiert Mai 2019) Wer interessante Fotos machen möchte, braucht neben dem guten Auge oft zusätzlich ein Quäntchen Fototechnik — auch wenn sie oft nicht ganz so wichtig ist wie ein „gutes Auge“ für die Gestaltung.

Um die Fototechnik sinnvoll einsetzen zu können, solltest Du ein paar Einstellungen an Deiner Kamera kennenlernen. Eine wichtige Rolle spielen dabei natürlich die Einstellungen zur Belichtung.

Viele Einsteiger fotografieren standardmäßig mit der Vollautomatik (als Symbol wird dafür oft ein grünes Rechteck, eine grüne Kamera oder eine rote Kamera verwendet).
Diese Vollautomatik erhält gelegentlich auch Phantasienamen wie „überlegene Automatik“ oder „intelligente Automatik“ und eisen Namen wird dann auch noch „+“ angehängt. Der Phantasie der Hersteller sind da scheinbar keine Grenzen gesetzt.

Das liest sich alles ganz toll und oft sind die Fotos dann auch nicht wirklich schlecht. Aber vermutlich noch öfter sind sie auch nicht so ganz optimal. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 27. Dez 2019

Lightroom — Bilder ins Archiv verschieben

Illustration zu "Lightroom — zu wenig Platz"

Zu viele Bilder. zu wenig Platz

Irgendwann ist es soweit, die Festplatte läuft bald über, neue Fotos sollen auf den Rechner und die alten deshalb in ein Archiv (auf einer externen Festplatte) kopiert werden. Aber natürlich sollen sie weiterhin im Lightroomkatalog zu finden sein. Und auch daraus bearbeitet werden können.
Wie geht das am leichtesten? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Mai 2020

Lightroom – Die Bilder sehen „anders“ aus

sah doch vorher noch anders aus

Ist Dir das auch schon einmal passiert? Die Bilder sehen nach dem Import in Lightroom zuerst ganz normal und so wie erwartet aus. Und plötzlich, nach einem kurzen Moment, ändern sich auf einmal die Farben. Und/oder der Kontrast und/oder die Helligkeit.
Ganz ohne daß Du etwas getan hast!

Was ist da passiert? 
Und noch viel wichtiger: wie kann man das wieder ändern? Und in Zukunft vermeiden? Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Mai 2020

Lightroom zurzeit billiger (schade, wohl wieder vorbei)

Da ich weiß, dass es unter meinen Lesern einige gibt, die Lightroom verwenden, hier kurz der Hinweis, dass es zur Zeit  die Möglichkeit gibt, LR Classic CC (und Photoshop und …)  statt für ca. 140,00 Euro für 99,99 Euro Jahresgebühr zu erhalten.
Die Ersparnis ist deutlich, das lohnt sich meiner Meinung nach.

Hier ist der Link zu dem Angebot: Link! (*)


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geschrieben/aktualisiert: / 20. Apr 2020

Das richtige Objektiv für Portraits (und der richtige Abstand)

Illustration zu: "Welches Objektiv für Portraits?"

Welches Objektiv für Portraits?

Die Frage „Was ist das richtige Objektiv, die richtige Brennweite für ein Portrait?“ wird sehr häufig gestellt. Die meisten Einsteiger in das Thema merken dann anhand der Antworten recht schnell, dass heutzutage viele Fotografen gerade für Portraits gerne ein Objektiv mit großer Lichtstärke einsetzen.

Mit solchen Objektiven kann man mit großen Blendenöffnungen fotografieren. Dadurch ist es zum einen möglich, auch bei wenig Licht noch fotografieren und zum anderen (und das ist gestalterisch wichtiger) recht kleine Schärfentiefen ereugen.
Dadurch trennt sich der Portraitierte dann plastisch vom unscharfen Hintergrund, ein Effekt, der gern genutzt wird. (Aber nicht immer richtig ist!)

Doch was ist mit der Brennweite? Welches ist denn die passende Brennweite für ein Portrait?
Da gehen die Meinungen weit auseinander. Unter anderem, weil schon die Frage nicht ganz richtig gestellt ist. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 04. Apr 2020

Hurra – Sommerzeit!

Es ist mal wieder so weit, die Uhren  werden auf die „Sommerzeit“ vorgestellt.
Mein Jubel ist diesmal aber etwas verhaltener, weil ich das nicht mit anderen feiern kann. Aber ich freu mich auch so.

Und bei der Gelegenheit passe ich dann auch die Uhrzeit in der Kamera an.
Ich möchte später in den EXIF-Daten meiner Fotos diejenige Zeit gespeichert haben, die für die Menschen auf meinen Fotos aktuell und gültig war.
Ich nenne diese Zeit die „soziale Uhrzeit“.

Falls die Personen auf meinen Bildern also „Sommerzeit“ haben, dann soll das auch so in den Angaben in der Bilddatei, den Exif-Daten, berücksichtigt werden.
Und wenn nicht, dann ebenfalls.
Also stelle ich die Uhrzeit in der Kamera im Frühjahr eine Stunde vor und im Herbst wieder zurück.
Das macht keinen Spaß und ist je nach Menge der umzustellenden Kameras (manche könne das ja auch automatisch) manchmal durchaus nervig, aber mir erleichtert das die spätere Zuordnung der Uhrzeit in meinen Bildern. Und es gibt weitere Gründe. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mrz 2020

Lightroom – „verlorene“ Bilder suchen

„Hilfe, meine Fotos sind weg!“ Der Notruf erreichte mich schon häufiger von Hobbyfotografen (und auch „Profis“)
Und  tatsächlich, wenn man Lightroom benutzt, aber nicht auf bestimmte Dinge Rücksicht nimmt, kann es tatsächlich passieren, das Bilder anscheinend aus Lightroom verschwinden.
Oft liegt es daran, dass der Fotograf Lightroom nur als RAW-Konverter einsetzen will. Ist ja auch verständlich, LR ist nicht umsonst einer der am meisten genutzten RAW-Konverter. Die Möglichkeiten sind großartig und die Qualität der Ergebnisse spricht für sich.
Aber Lightroom ist auch ein (hervorragendes) Werkzeug zur Bildverwaltung.
Und wenn man diese Möglichkeit vollständig ignoriert, dann kann es zu Problemen kommen.
In dem folgenden Video gehe ich darauf ein und zeige auch ein paar schnelle Lösungen für den Fall des Falles.
Dann gibt es hoffentlich  kein „Hilfe, mein Fotos sind weg!“ mehr. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 31. Mrz 2020

Lightroom: „Vorher“ zurücksetzen

Illustration zu "Lightrooms Vorher-Nachher Ansicht"

Lightrooms Vorher-Nachher Ansicht

Eine Frage zu Lightroom: „Beim Import mehrerer Fotos hatte ich eine Entwicklungsvorgabe (schwarzweiß) voreingestellt. Wenn ich jetzt im Entwicklungsmodul in die „Vorher“-Ansicht wechsle, wird mir das Bild in Schwarzweiß angezeigt.
Ich möchte als Vorher-Ansicht aber lieber das „unbearbeitete“ Farbbild ohne die SW-Vorgabe sehen.
Was kann ich tun?

Zum Hintergrund

Im Importdialog von Lightroom(*) gibt es die Möglichkeit schon direkt beim Import Presets bzw. Entwicklungsvorgaben auszuwählen, die dann als Standard auf alle Bilder des Imports angewendet werden. (Und Vorsicht, wenn man beim nächsten Import nicht aufpasst, kann das Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 09. Mrz 2020

Kugelpanorama – wie geht das?

Ilustration zu "umgeformtes Kugelpanorama

Eine etwas andere Art der Darstellung eines Kugelpanoramas

Vor einigen Tagen habe ich wieder einige Kugelpanoramen aus meiner Heimatstadt Essen (die sind eher nur von lokalem Interesse) zum Leben erweckt — also ausgearbeitet — und veröffentlicht.
Es gab danach mal wieder einige Fragen an mich, wie solche Bilder entstehen. Der Einfachheit halber werde ich das hier in diesem Artikel zum Entstehungsprozess von Kugelpanoramen zusammenfassen.

Der ganze Ablauf der Aufnahme und Ausarbeitung eines Kugelpanoramas geschieht auch heute noch in seinen Grundlagen auf die gleiche Art wie in den 90igern des letzten Jahrhunderts.
Prinzipiell setzt sich so ein Bild aus mehreren Einzelbildern zusammen, das ist ganz ähnlich wie bei vielen klassischen Panoramen über den Horizont (hier in meinem Blog finden sich auch Texte und Videos zu diesem Thema der Panoramafotografie)

Die Einzelbilder werden dazu ausreichend überlappend so aufgenommen, dass nicht nur der Horizont, sondern der gesamte den Standort der Kamera umgebende Raum fotografiert wird. Es gibt extrem hochaufgelöste Kugelpanoramen (Gigapans) die aus tausenden von Bildern mit jeweils sehr kleinem Bildwinkel entstehen. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 10. Feb 2020

Fotoausflug Parkleuchten 2020

Zwei fanden statt, aber der  dritte Parkleuchtenausflug — heute, 05.03.20 — fällt ins Wasser.
Natürlich kann man auch bei Regen schöne Fotos machen, evtl. sogar besonders tolle, aber als Gruppenveranstaltung ist das eher unschön.
Und damit ist das Thema für 2020 auch durch, denn das Parkleuchten endet am Wochenende.
Aber evtl. mache ich im Sommer noch einen Makroausflug in die Gruga.
Wenn Dich das interessiert, dann abonniere meinen Blog (links neben diesem Text oder am Mobilgerät weiter unten) und Du erfährst davon.

Jetzt folgt noch der ursprüngliche Text dieser Seite.

Ein Jahr ist herum, es ist wieder Zeit für meine Parkleuchten-Fotoausflüge!

Was ist das: „Parkleuchten“?
Beim Parkleuchten wird der Essener Grugapark im Februar/März an den Abenden mit Lichtinstallationen und leuchtenden Aktionen verschönert.
Die offizielle Website zum Parkleuchten im Grugapark ist hier zu finden. Und hier gibt es ein Kugelpanorama dass ich bei einem der letzten Parkleuchten aufgenommen habe.

Wer organisiert den Ausflug?
Niemand, ich gebe hier nur kund, dass ich zum Fotografieren im Grugapark sein werde und dabei auch ein wenig in der Gruga herumlaufe, also quasi ein Ein-Mann-Photowalk.  ;-) Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Mrz 2020

Trau? Schau wem! oder: „Unter den Blinden ist der einäugige König“

Als Fotoanfänger hat man es heutzutage auf den ersten Blick sehr leicht. Das ganze Internet ist schließlich voll von Angeboten, um Fotografieren zu lernen.
Es gibt viele Fotokurse und Workshops, die man online oder offline mit und ohne Gebühr besuchen kann.
(Dazu gehört natürlich auch mein kostenloser Fotolehrgang im Internet, der seit über 20 Jahren immer weiter aktualisiert und überarbeitet wird.)
Und dann gibt es auch noch Videos und Podcasts und  natürlich auch noch diverse Foren und „Social Media“, also zur Zeit wohl in erster Linie Facebook.

Gerade Foren oder auch spezielle Facebookgruppen werden von Fotoeinsteigern gerne genutzt, wenn die ersten Probleme beim Fotografieren auftauchen.
Ist ja auch logisch. Bevor man sich stundenlang Videos anschaut (die manchmal leider weder didaktisch noch inhaltlich auf der Höhe der Erkenntnis sind) oder gar noch längere Zeit Texte liest, die irgendjemand, der sich für kompetent hält, ins Netz gestellt hat, oder gar einen kostenpflichtigen Kurs bucht, …
… bevor man sowas macht, stellt man seine konkrete Frage doch ganz einfach in einer der Gruppen, oder? Und es antwortet ja auch fast immer sofort jemand. Weiterlesen

geschrieben/aktualisiert: / 05. Mrz 2020